Die ersten Wochen des neuen Jahres sind schon wieder Geschichte, aber der Winter hat uns immer noch fest im Griff. Und obwohl die Tage wieder länger und heller werden, hat doch die winterliche Ruhe noch einigen Einfluss auf unser Leben. Ich finde die Jahreszeit wirklich total entspannend. Das liegt sicherlich auch daran, dass in Haus und Garten kaum Arbeit ansteht und somit viel mehr Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens bleibt. Angenehm heißt für mich vor allem entschleunigt. Spaziergänge an der kalten Winterluft, einen heißen Tee (mit Rum) am Ofen genießen, ein vernünftiges Buch lesen, mit Freunden zusammensitzen und Pläne für Frühling und Sommer machen, sich durch nichts und niemanden drängen lassen, was zu erledigen ist, mit Ruhe und ohne Stress angehen.
Ich kann dich nur wieder einmal daran erinnern, dass ein entschleunigtes Leben zu einer erhöhten Zufriedenheit führt. Nimm dir also wieder viel mehr Zeit für dich selbst und die Menschen in deiner Umgebung. Ruhe und Entspannung suchen, Freundschaften pflegen, gute Gespräche führen, ein leckeres Essen mit Freunden genießen. Und dabei immer das eigene Verhalten überdenken. Reden wir nur über Umweltprobleme oder tun wir auch etwas? Diskutieren wir über Energieverschwendung und Umweltverschmutzung, planen aber schon wieder den nächsten Urlaub All inclusive mit dem Flieger in Länder, in denen es den Menschen, die dort leben, sehr schlecht geht? Bedauern wir die unwürdige Haltung von Tieren und essen Billigfleisch aus dem Supermarkt?
Für die Zeit der Ruhe und Entspannung findest du in meinem →Bücherregal vielleicht ein paar Anregungen zum Lesen. Von Steve Cavanagh habe ich dir zuletzt spannende Krimis empfohlen und von Kent Haruf nachdenkliche und berührende Bücher. Keiner schreibt so überraschend ohne Kitsch über die Liebe wie Antoine Laurain in Das Glück im Sternbild Zebra. Von Hans Werner Kettenbach kann ich dir Die Schatzgräber ans Herz legen und unbedingt von James A. Michener den internationalen Bestseller Die Bucht.
Erholung für den Körper und Entspannung für den Geist bringt auf jeden Fall eine vernünftige, gesunde Ernährung. Die erreichst du aber nur, wenn du selbst kochst. Denn die Verwendung von Fertiggerichten und vor allem der Genuss (?) von Fast- und Junk-Food sättigt vielleicht, schadet aber dem Körper mehr als er ihm nützt. Außerdem, wenn du selber kochst, kannst du am besten der Verschwendung von Lebensmitteln entgegen wirken. Schau doch mal in →Meine Küche. Dort habe ich ganz viele Rezepte zum Nachkochen und Anregungen zusammengestellt. Ich freue mich auf deinen Kommentar.
Falls noch Interesse besteht, das →Mathematik-Skriptum aus meinen früheren Vorlesungen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gibt es noch.
